Georg's Blogworld

04.01.2011
von Georg
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Der Schitourenhund Foxy

Es ist eine lange Geschichte, die damit begann, dass Trolli, der Jagdterrier meiner Eltern im Oktober gestorben ist. Dann gab es ein Inserat im Tennengauer Bezirksblatt, dass ein Schitourenhund namens Foxy ein neues Platzerl sucht. Dann gab es mehrere Treffen und Spaziergänge (meiner Eltern) mit dem dem Hund und seiner „Pflegerin“ Karin. Und zu Silvester schließlich landete Foxy als Schitourenhund für mich und als „Therapiehund“ für Susi vorübergehend in Oberalm, weil das „Tourenfrauerl“ Karin ihn vor den Silvesterkrachern schützen wollte. Schließlich war der „Fuchs“ von 30.12.2010 bis 04.01.2011 in unserer Obhut.
Nun, der Foxy ist ein Hund, den man einfach gleich ins Herz schließt: folgsam, sauber, kräftig, flink und freundlich. Er hatte ja auch wirklich Gelegenheit, sich mit der ganzen Familie anfreunden: Michi war aus Ludwigsburg da und hatte ihn zu seiner Silvesterparty „eingeladen“. Lisi kam nach dem Jahreswechsel und setzte ihn als Lektor für die Bakk-Arbeit ein. Susi unterstützte den Genesungsprozess mit dem Therapiehund Foxy. Und ich konnte ihn auf meine Schitouren mitnehmen …
Was soll ich sagen: Wenn Susi nicht im Grunde eine Tierhaar-Allergie hätte – wer weiß, ob wir da nicht schon einen Hund im Haus hätten?

Foxy ist bei einer Schitour auf den Schlenken in seinem Element


Der Partylöwe Foxy schläft sich nach der Silvesterparty mit Michi aus


Foxy, der Therapiehund, kuschelt gerne ...

31.12.2010
von Georg
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Original Flotter Dreier

Nachdem das Organisationskommittee des Seekirchner Silvesterlaufs 2010 eine ganze Kategorie nach unserem Mannschaftsnamen im Vorjahr benannt hatte („Flotter Dreier“ – eindeutig Namensraub), traten wir – Christa, Bine und ich – heuer als „Original Flotter Dreier“ an und bewältigten die zwei Runden um den Stadtplatz souverän und mit viel Spaß! Als dann schließlich Christa bei der Verlosung auch noch eine Leimüller-Sachertorte gewann, war unser Glück vollkommen und einer Erholung von den Strapazen des Rennens bei Kaffee und Torte stand nichts im Weg.

Der Original Flotte Dreier vor dem Start (Foto: Hasch)


Losglück nach dem Rennen - mit Elisabeth und Gunnar

30.12.2010
von Georg
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Mystischer Regenspitz

Am 30.12.2010 fanden Dietmar, Wastl und ich am Regenspitz Bedingungen vor, auf die man sonst eine ganze Tourensaison lang warten muss: Im Tal lag dichter Nebel und Wolken, die wir erst 100m unter dem Gipfel endgültig durchbrachen: Die Aussicht, die sich dann über die Bergwelt der Osterhorngruppe, des Tennengebirges und der höheren Gebirgsstöcke im Westen bot, war phänomenal.
Sehr zu empfehlen für eine kurze Einkehr – z.B. zum Ausgleich der beim Aufstieg verlorerenen Elektrolyte – ist auch die Grundbichlalm: moderate Preise und eine super Gulaschsuppe!

Über den Wolken ....


Das Gruberhorn taucht aus den Wolken auf


Unter solchen Bedingungen schmeckt die Jause noch besser


Unsere kleine Tourengruppe am Gipfel des Regenspitz

26.12.2010
von Georg
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Stephanitour

Die diesjährige Stephanitour (26.12.2010) führte mit Tim bei sibirischen Temperaturen (unter -15 Grad C bei schneidendem Wind), aber bei besten Schneebedingungen auf den Trattberg.
Wir konnten immerhin einer Schitouren-Novizin am Gipfel einen Gefallen tun, indem wir ihr aus der Bindung halfen: Ihr Begleiter hatte sich weiter unten wärmer angezogen und kam etwas später auf den Gipfel: Da wusste die junge Dame einfach nicht, wie sie aus der Bindung kam. Es war doch die erste Schitour! Wir spendeten jedenfalls auch noch einen Schluck heißen Tee, denn der Annorak war auch im Rucksack des Begleiters …

Tim ist kurz vor dem Gipfel schon voll angezogen

23.12.2010
von Georg
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Intensiv

Intensiv war der Auslöser, intensiv die folgende Zeit der Betreuung, intensiv auch der Genesungsprozess: Nach einer subarachnoidalen Gehirnblutung am Abend des 05.12.2010 hatte meine Susi alle Schutzengel dieser Welt: Wir steuerten mit der Christian-Doppler-Klinik gleich das richtige Spital an, das Team dort leistete ausgezeichnete Arbeit und als Susi nach 12 Tagen von der Intensiv- in die Normalstation verlegt wurde, fiel uns allen schon ein großer Stein vom Herzen. Als Susi schließlich am 23.12.2010 das Spitel wieder verlassen und sich in häusliche Pflege (die beste!) begeben konnte, hatte ich mein schönstes Weihnachtsgeschenk schon vor dem Heiligen Abend erhalten.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei meinen Wegbegleitern durch diesen außergewöhnlichen Advent herzlich bedanken: Ihr habt mir in dieser Zeit die nötige Kraft und Hoffnung gegeben! Ich danke auch all jenen, die Anteil an Susis Schicksal genommen haben. Mein besonderer Dank gilt dem Ärzte- und Pflege-Team der Intensivstation der Neurochirurgie der Christian-Doppler-Klinik in Salzburg: Ich habe großen Respekt vor eurer Arbeit!

Motto eines außergewöhnlichen Advents: Ein Kerzerl für Susi


Markenzeichen der Genesung: Überwachungsmonitor in der Intensivstation