Georg's Blogworld

04.12.2010
von Georg
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Wir gingen nachts …

In zwei Konzerten, am 03.12.2010 in der Pfarrkirche Morzg (Salzburg) und am 04.12.2010 in der Pfarrkirche St. Nikolaus (Bad Reichenhall), präsentierten wir mit dem Cantus Amabilis die neue CD des Ensembles, die wir im September unter dem Titel „Wir gingen nachts gen Bethlehem“ mit dem Tonstudio MSc Media aufgenommen hatten. Während es in der Pfarrkirche Morzg bitterkalt war, bildete die Pfarrkirche St. Nikolaus einen sowohl akkustisch als auch von den Temperaturen her viel wärmeren Raum. Schade nur, dass relativ wenige Leute den Weg nach Bad Reichenhall gefunden hatten.
Ganz anders dagegen in Morzg, wo auch eine fast volle Kirche die Temperaturen nicht über ein Maß zu heben imstande war, dass nicht jeder gesungene Ton von einem sichtbaren Hauch kondensierender Atemluft begleitet wurde.

Cantus Amabilis am 03.12.2010 vor dem Altar der Pfarrkirche Morzg

27.11.2010
von Georg
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Start der Tourensaison

Der Wintereinbruch am ersten Adventwochenende wurde ja schon aus anderer Perspektive beschrieben. Dass der 27.11.2010 auch tagsüber herrliche Bedingungen bot, die nach einer ersten „Erfahrung“ des Schnees verlangten, möchte ich nachfolgend beschreiben:
Ich schnappte mir am Nachmittag die Schneeschuhe von Michi und machte mich von Waidach aus auf den Weg über Wiesen und Wälder zum Gasthaus Zillreith. Vielleicht sollte ich erwähnen, dass dies meine erste Schnehschuh-Wanderung war, denn wie ich am Spumberg auf eine Tourenschispur traf, war ich zunächst etwas neidisch: War ich doch zu zögerlich gewesen?
Als ich dann aber einer Tourengängerin begegnete und erfuhr, dass es bei der Abfahrt eigentlich nur von einem Stein zum anderen ging (insbesondere oben am Rücken des Schlenkens), war ich beruhigt, für diesen Tag doch die richtige Ausrüstung gewählt zu haben. Die Bedingungen waren aus Schifahrersicht einfach zu trügerisch – 20cm Pulver, aber keine Unterlage: Da konnte es nur ständig „Feindberührung“ geben!
Mit den Schneeschuhen hingegen kam ich gut voran. Was man (als unerfahrener Schneeschuh-Wanderer) unbedingt beachten sollte: Der Abstieg dauert (fast) so lange wie der Aufstieg und sollte zeitlich tunlichst eingeplant werden 😉 Das ist man vom Tourengehen und Radeln nicht gewöhnt …

Meine Spur kurz unterhalb des Gasthofs Zillreith


Studie an einem Rain am Spumberg: im Auf- und Abstieg


Nur auf den ersten Blick: Eine schwere Last


Ein Blick ins Salzachtal

27.11.2010
von Georg
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Start in den Advent mit Schnee

Pünktlich zum Start des Advents kam auch der erste Schnee: Schon am Freitag Nachmittag, aber vor allem in der Nacht auf Samstag, den 27.11.2010 hatte sich eine flauschige Schneedecke übers Land gelegt und ließ die Herzen der Schifahrer höher schlagen.
Ich kam schon früh am Morgen mit der weißen Pracht in Berührung, als ich mit dem Rad am Weg zum Grünmarkt in Hallein war: Schnee und Nebel verzauberten die Wiesen rund ums Haus.

Morgenstimmung auf der Kahlsperger Wiese


Blick über die Neualmer Wiese zum Zinkenkogel und zum Hohen Göll

26.11.2010
von Georg
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Föhn im November

Der Oktober und der November 2011 zeigten sicht oft von einer ungewöhnlich „warmen“ Seite. Schuld daran war nicht zuletzt, dass es immer wieder längere föhnige Perioden gab: Im Süden regnete es sich ab, und wir hatten es sehr warm. Eine besonders schöne morgendliche Stimmung gelang es mir Anfang November festzuhalten. Über dem Schlenken spielte sich ein farbiges Inferno ab:

Föhnstimmung über dem Schlenken

18.11.2010
von Georg
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AMARCORD

Die hohe Kunst des Männerquartett-Gesangs konnte ich am 18.11.2010 im Rahmen einer Veranstaltung der Salzburger Bachgesellschaft erleben. Das Leipziger Ensemble AMARCORD feierte sein Salzburg-Debüt (dem hoffentlich noch viele weitere Auftritte folgen werden).
„Quartett?“, werden Kenner der Szene fragen, „AMARCORD ist doch ein Quintett“. Ja, einer der fünf Leipziger Ex-Thomaner war leider erkrankt. So gestalteten Wolfram und Martin Lattke, Frank Ozimek und Daniel Knauft einen Abend in der großen Aula der Universität Salzburg genau in der Besetzung des Cantus Amabilis Männerquartetts (TTBarB), was in vielfältiger Hinsicht inspirierend war: Repertoire, Artikulation, Intonation, Witz, Spannung – und eine unglaubliche Vortrags-Leichtigkeit!
Im ersten Teil gab es Madrigale (herrlich ein „Il es belle e bon“ – im Satz für Männerquartett – aber Wolfram Lattke ist ein Countertenor!), im zweiten Teiles lag der Schwerpunkt auf Romantik aus Wien und Leipzig und Klassik aus Salzburg.
Die (Frei-)Karten hatte ich dankenswerterweise kurzfristig von Klaus Holzapfel bekommen. Kollegin Steinmann war ebenso kurzfristig eingesprungen und begleitete mich zu einem Ohrenschmaus erster Klasse.

AMARCORD in Quartett-Besetzung in der großen Aula der Universität