Georg's Blogworld

30.01.2011
von Georg
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Strich – Punkt

Bei einer weiteren Firmenschitour – diesmal zu dritt: mit Renate und Dietmar – am 30.01.2011 auf den Strichkogel im Gosaukamm machte der Berg seinem Namen alle Ehre: Die Abfahrtspur wies vereinzelt ein Strich-Punkt-Muster auf. Die unterschiedlich exponierten Hänge boten an diesem herrlichen Tag alles, was das Herz begehrte, und auch manches, was es nicht so begehrte: von Pulver über Windharsch bis Firn bis tiefen Frühjahrsschnee war alles vertreten. Als besonders tückisch erwiesen sich für Renate die Hohlräume unter den Latschen.
Aber umso besser schmeckten Suppe, Schnitzel und Zirbei beim Fischbacherwirt in Abtenau. Witzigerweise hatte der Kuchler AV zur gleichen Zeit seine Sektionstour auf den Strichkogel. Es führte mein Schulkamerad Gernot Kaltenleitner.

Renate und Dietmar beim Aufstieg zur Stuhlalm


Fantastisches Panorama am Schidepot des Strichkogels


Renate inspiziert ein Schneeloch unterhalb einer Latsche

23.01.2011
von Georg
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Neuschneelauf

Nach einer zwar pulvrigen, aber von fehlender Schneegrundlage geprägten Schitour aufs Eibleck am Tag davor, beschloss ich am Sonntag, 23.01.2011, mein Glück mit den Laufschuhen auf der Schönalm zu suchen: Fand ich mich zunächst noch unter Rodlern auf der ausgefahrenen, schneebedeckten Forststraße zum Mühlstein, hieß es bei der Schönalm schon ordentlich stapfen.
Belohnt wurde ich aber von einem phantastischen Ausblick auf den Schlenken und den Schmittenstein – allerdings wusste ich ja vom Vortag, dass die weiße Pracht zwar deckend, aber keineswegs grundlegend war. So richtig beneiden konnte ich die Tourengeher am steinigen Rücken des Schlenkens nicht, denn da hatte ich am Halleiner Elefanten ja nachgerade noch Glück gehabt: die Wiese hat dort keine „verdeckten“ Steine!

Winterlicher Blick zum Schlenken und zum Schmittenstein

16.01.2011
von Georg
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Die erste Firntour

Am 16.01.2011 startete ich früh in Richtung Tamsweg, wo sich der Preber im Morgenlicht mit wenig Schnee präsentierte: Das Föhnwetter der vergangenen Tage hatte die gewaltigen Schneemengen, die Ende des Jahres lagen, ganz schön schrumpfen lassen!
Der Anstieg war zeitweise ganz schön heiß, dafür belohnte der Ausblick am Gipfel: Er wurde noch „aufgewertet“ durch die in Filzmoos startenden Heißluftballons, die jetzt wie kleine Tropfen überall im blauen Himmel hingen. Bei der Abfahrt hielt ich mich lang am Kamm und genoß durch eine der östlichen Rinnen die erste Firnabfahrt der Saison – vom Feinsten …
Fazit: auch wenn es etwas weiter zum Fahren ist, der Preber ist doch ein wunderbarar Schigipfel!

Der Preber lockt vom Tal her im Morgenlicht


Ein Tourengeher genießt den Ausblick am Gipfel


Bei der Abfahrt am Kamm: Blick zurück zum Preber-Gipfel

08.01.2011
von Georg
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„Firmenschitour“ zu zweit

Am 08.01.2011 blieb von einer großen Menge angefragter Kolleginnen und Kollegen nur Renate übrig, um zur ersten „Firmenschitour“ des Jahres 2011 aufzubrechen.
Wir waren bei trüben, bewölkten Verhältnissen relativ spät auf den Eiskogel gestartet, und auf der Tauernscharte riss die Wolkendecke plötzlich auf. Dadurch kamen wir in den Genuss eines einmaligen (und aufgrund der vorgerückten Zeit auch einsamen) Gipfelerlebnisses auf 2.321m Höhe und einer für diesen Tag wohl unerwartet sonnigen Abfahrt.
Über zwei Dinge waren wir uns beim Supperl (ausgezeichnet!) in der Hütte in der Wengerau einig: 1) Die KollegInnen haben ordentlich was versäumt. Und 2) „Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben“ – zumindest diesmal: Eine Wahnsinns-Stimmung am Tennengebirge!

Renate freut sich kurz vor dem Gipfel über die Sonne


Am Gipfel des Eiskogels war die Aussicht atemberaubend


Die Eisgrube in der Abendsonne


Abschließend muss ich Renate schon ein Kompliment machen: Der Eiskogel ist mit weit über 1.000 Höhenmetern schon eine anspruchsvollere Tour. Dazu kommt noch die Steilheit der Tauernscharte (dort war es auch etwas harschig). Und wenn man das fast „aus dem Stegreif“ geht, dann darf man schon stolz sein: Bravo, Renate!

Was macht da ein kleines Hoppala beim Aufstieg aus - an so einem Tag?

06.01.2011
von Georg
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Gams-Casali

Die Dreikönigstour (06.01.2010) führte mich bei einer tollen Föhnstimmung aufs Gamsfeld bei Rußbach. Das Bemerkenswerte bei dieser Tour war, dass es direkt am Gipfelkreuz ein Christbäumchen gab, auf dem noch zwei Casali Rum-Kokos-Flascherl hingen. Ich find es toll, dass sich weder die Dohlen oder erschöpfte Tourengeher, noch der starke Gipfelwind oder die „Gämsen am Feld“ diese Süßigkeiten geholt hatten.

Der Christbaum mit den Rum-Kokos-Flascherln am Gamsfeld