Georg's Blogworld

05.03.2011
von Georg
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Liebesgrüße vom Gipfeleck

Zu einem Traumtag in den Radstädter Tauern brach ich am Samtag, 05.03.2011, mit Klaus Holzapfel auf. Schon kurz nach halb 9 machten wir uns in Flachauwinkl über die Marbachalm auf den Weg zum Liebeseck (2.305m). Wie so oft dort war es im schattigen Talgrund eiskalt, dafür forderte die Sonne auf den oberen freien Hängen ihren Tribut. Die Spur war übrigens sehr angenehm gelegt: nicht gleich von der letzten Alm rechts rauf, sondern leicht ansteigend noch weiter ins Tal hinein zu einer anderen, höher gelegenen Alm.
Wir hatten Glück: wir waren an diesem Tag die ersten auf dem Gipfel und hatten ihn so 20 Minuten für uns, ehe die nächste Gruppe nachkam. Wir genossen den herrlichen Ausblick und schickten Gipfelgrüße vom Liebeseck – oder eben: Liebesgrüße vom Gipfeleck …
Die Abfahrt brachte gemischten Schnee: Pulver in den Nordhängen, Frühjahrsschnee (Firn wäre übertrieben) im Süden – aber immerhin: es war reichlich Schnee, was in dieser Saison keine Selbstverständlichkeit war!

Klaus beim Aufstieg vor eindrucksvoller Kulisse


Gipfelfoto am Liebeseck (2.305m - Foto: Klaus)


Klaus auf den letzten Metern zum Gipfel

26.02.2011
von Georg
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Frühlingsboten

Bei einem Waldlauf zum Oberalmerberg am 26.02.2011 entdeckte ich beim Hellabrünnl (Oberalm) auf den sonnseitigen Waldhängen viele Schneeglöckerl (ich weiß, möglichweise ist der botanisch richtige Name nicht „Schneeglöckerl“, aber damit kann ich leben): Die ersten Frühlingsboten sind unterwegs!

Frühlingsboten

26.02.2011
von Georg
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Premiere am Trattberg

Bei Traumwetter mit bester Fernsicht starteten wir am Vormittag des 26.02.2011 zu dritt (mit Julia und Dietmar) zu einer Schitour auf den Trattberg. Die letzten Wochen, in denen es wenig Niederschlag gegeben hatte, hatten vielen Hängen der Osterhorngruppe schon arg zugesetzt. Da erwies sich der Trattberg wieder einmal als „Juwel“: Über die schattseitige Mautstraße kamen wir ohne Probleme auf den Sattel. Dort sah es dann zunächst schlecht aus: der gesamt Hang direkt rauf zum Gipfel war fast aper. Aber auf der Südseite fand sich noch jede Menge Schnee. Und bei diesen Verhältnissen konnte man dort sowohl aufsteigen als auch abfahren – immer geht das wegen Lawinengefahr nicht!
Also freuten wir uns um die Mittagszeit herum am Gipfel über die herrliche Aussicht und auf die bevorstehende Abfahrt. Julia und ich hatten eine persönliche „Premiere“ zu feiern (das machten wir in Form einer kleinen Rauferei): nach vielen Jahren der Planung war das unsere erste gemeinsame Schitour!
Wegen des erfrischenden Windes am Gipfel gab es die Jause bei der Enzianhütte. Naja, das mit der Jause war so eine Sache: Sie bestand für jeden aus einer Drittel Knackwurst und einem Drittel Vinschgerl. Weder Julia noch Dietmar hatten eine Jause eingesteckt, also musste ich meine Jause teilen. Gut, dass es keine lange Tour war!

Julia freut sich über die herrliche Aussicht am Gipfel


Julia und Dietmar bei der ersten Schnaps-Pause am Sattel


Julia beim Zwischenspurt zu den Südhängen des Trattbergs


Auf den Bus warteten wir an diesem Tag vergebens

05.02.2011
von Georg
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Architekt Wind

Die Tennengebirgsüberquerung von Süden nach Norden ist alleine immer eine gewisse Herausforderung, weil man zwei Autos braucht oder eine zeitaufwändige Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in Kauf nehmen muss. Am 05.02.2011 hatte ich Glück: Mein Auto war nach dem Firmenrodeln am Vorabend in der Oberscheffau geblieben, und Nachbar Bernie nahm mich am Samstag mit in die Zaglau.
Bei herrlichem Wetter brach ich zur Tauernscharte auf, und in diesem Teil der Tour war es heiß. Auf der Scharte aber kamen die ersten Windböen, die sich während der weiteren Tour zu einem orkanartigen, aber immer sehr punktuell wirkenden Sturm entwickelten: An bestimmten Stellen kam ich kaum vorwärts, ja wurde sogar einfach zurückgeweht, an anderen ließ es sich gut rasten wie im Frühjahr …
Der Schnee in der Schwer war unterschiedlich: oben eisig, dann abwechselnd windgepresst und pulvrig. Aber: man konnte – mit Ausnahme des steilen Waldstücks am AV-Weg – die ganze Forststraße bis in die Oberscheffau runterfahren!
Immer wieder eine beeindruckende Tour!

Verwehung am Schübühel


Architekt Wind


Die unendlichen Weiten des Tennengebirgs-Plateaus


Der Mensch erscheint angesichts der Dimensionen des Gebirges unbedeutend

02.02.2011
von Georg
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Aneurysma

Nach längerer Wartezeit unterzog sich Susi am 02.02.2011 einer Operation zur Versorgung des 2. Aneurysma: Der Eingriff erfolgte über die Schädeldecke und wird als „Clipping“ bezeichnet. Wir waren also nach der Gehirnblutung im Dezember zum zweiten Mal Gast in der Neurochirurgie der Christian-Doppler-Klinik (CDK). Auf der Website der Station gibt es ein eindrucksvolles 360-Grad-Panorama des OP-Saals.
Susi verbrachte nach der Operation 20 Stunden auf der Intensivstation und wurde nach einer abschließenden Computertomographie, die einen optimalen Erfolg des Clippings nachwies, auf die Bettenstation verlegt. Dort verbrachte sie letztlich genau eine Woche, bevor Lisi sie abholte und wieder nach Hause brachte.
Es ist zu hoffen, dass dieses aufregende Kapitel in der Familiengeschichte nun abgeschlossen ist und dass Susi sich in den kommenden Wochen gut erholen wird. Aber sie strahlt da größte Zuversicht aus!
Zur Information der Verwandten und engsten Freunde habe ich eine passwortgeschützte Seite angelegt, auf der die Geschichte des Eingriffs und etwas mehr Hintergrundinformation zur Operation verfügbar ist.

Blick in den OP-Saal der CD-Klinik (Quelle: Website)