Georg's Blogworld

06.05.2012
von Georg
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Rezept für Salzburg Marathon

Man nehme eine Anmeldung für den Staffel-Marathon, übertrage den Startplatz in letzter Minute dem Bürokollegen (Dietmar), melde sich statt dessen zum Halbmarathon an, verrühre das Ganze mit einer gehörigen Portion super Lauf-Wetter und guter Laune, schmecke mit schwedischen und österreichischen Fans am Straßenrand ab und würze schließlich mit einem gemeinsamen Zieleinlauf der Staffel (Dietmar, Schlussläufer Sergio und Martin).
So geschehen am 06.05.2012 beim Salzburg Marthon, bei dem nicht nur die „Forschen(den) Wadeln“ antraten, sondern auch Tim und sein Bruder Thomas – kräftig angefeuert von deren Eltern und Oma – ihren ersten Marathon liefen: Bravo!

Dietmar, Georg, Schlussläufer Sergio und Martin kurz vor dem Ziel


Tim, Georg und Thomas im Ziel

12.04.2012
von Georg
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Sky Nordpol

Am 23.03.2012 errangen Michael und sein Team von der Filmakademie Baden-Württemberg mit dem Beitrag „Sky Nordpol“ beim 15. internationalen Werbefilmfestival in Mannheim in der Kategorie „Spotlight Students Awards“ eine Bronzemedaille. Der Kurz-Werbefilm (Dauer: 131 Sekunden) entführt die Zuseher in ein sturmumtostes Expeditionszelt am Nordpol. Michael war Produzent dieses Beitrags (Links zum Wettbewerb und zum Film).

Sky Nordpol

Szenenfoto aus dem Werbefilm Sky Nordpol

30.03.2012
von Georg
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Tourentage 2012

Von 28.03.2012 bis 30.03.2012 verbrachten wir zu acht abwechslungsreiche – und letztlich verkürzte – Tourentage auf der Essener-Rostocker-Hütte (2.208m) im Venedigergebiet (Virgental, Osttirol): Mit dabei waren diesmal unsere einzige Dame Conny, Dietmar und Wastl (Kollegen von Salzburg Research), die Brüder Matthias und Rupert (erstmals dabei), sowie die langjährigen Tourenbegleiter Klaus und Norbert.
Weitere Informationen zum Tourengebiet gibt es am Weblog-Eintrag zur Vorbereitung der Tourentage. Weitere Fotos gibt es (temporär) auf der Dropbox.

Die Essener-Rostocker-Hütte (Blick ins Maurer Tal nach Süden)


Wir starteten bei traumhaftem Wetter am Mittwoch, hatten aber gleich zu Beginn eine Schrecksekunde, als Norbert feststellte, dass er Inges (statt seine eigenen) Schi eingepackt hatte. Connys Freunde in Prägraten halfen dankenswerterweise mit einem Paar Leihschi aus, so dass wir um 10:30 Uhr vom Parkplatz aus starten konnten.
Wir erreichten die Hütte gegen 13 Uhr (zu Fuß ohne Gepäck) und stiegen dann nach einem ersten Bierchen noch zum Reggentörl (3.056m) auf, wo wir ersten Schi-3.000er von Matthias feierten und einen herrlichen Ausblick auf die ganze östliche Venedigergruppe genossen. Die Abfahrt war tückisch und forderte viel List, denn der Firn hatte sich im abends länger werdenden Schatten schon mit einer Eiskruste überzogen. Klaus z.B. fuhr 300m im Zick-Zack …
Am 29.03. deuteten Wolken über den Gipfeln des Hauptkammes einen bevorstehenden Wetterumschwung an: die Frage war, wie viel Zeit uns blieb: Wir änderten daher kurzentschlossen das Ziel und stiegen nicht wie geplant zum Großen Geiger, sondern in Richtung der südlicher gelegenen Malhamspitzen auf. Ganz erreichten wir die Scharte unter der Mittleren Malhamspitze jedoch nicht, weil es sich im oberen Teil einzutrüben begann. Um der Gefahr einer Abfahrt in Wolken und Nebel zu begegnen, kehrten wir auf ca. 2.900m Höhe am südlichen Malhamkees um und fanden eine recht genussreiche Abfahrt vor. Freilich bleibt der Quergang zur Hütte am Schluss kräfteraubend (fragt Wastl!).
In der Nacht zum 30.03. bestätigte sich, was der Wetterbericht vorhergesagt hatte: Sturmböen bis zu 100 km/h ließen das Gebälk der Hütte knarren. Wir entschieden uns nach dem Frühstück zum Abstieg und Abbruch der Tourentage, weil auch für die folgenden Tage starker Wind angesagt war. Aber auch der Abstieg hatte seine Tücken: Da die Materialseilbahn wegen des Sturms nicht fahren konnte, mussten wir mit dem vollen Gepäck absteigen. Aber auch dieser Hürde wurde mit guter Laune genommen und wir ließen uns in Virgen das traditionelle Abschlussessen der Tourentage schmecken.
Über die Essener-Rostocker-Hütte kann ich nur bestes berichten: Immer warmes Wasser, Dusche, saubere Zimmer, freundliches Personal und ein ausgezeichnetes Essen zu vernünftigen Preisen. Wir werden wiederkommen, um die tollen Gipfel zu machen!
Ich freue mich über die ausgesprochen nette Kameradschaft bei diesen Tourentagen und denke schon über die Ziele für 2013 nach!

Krokusse - ständige Begleiter auf den Tourentagen, ob in Süd- oder Osttirol


Aufstieg zur Talstation der Materialseilbahn mit vollem Gepäck


Aufstieg zum Reggentörl (3.056m)


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17.03.2012
von Georg
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Eiswarnung im Tennengebirge

Anlässlich einer Tour zum Schlenkenstein am 17.03.2012 wurde ich „Augenzeuge“ eines bisher unbekannten Phänomens auf dem Tennengebirge: Dort war in den Nordhängen der durchfeuchtete Schnee zu einem Eispanzer gefroren. Die Gollinger Bergrettung sprach ausdrücklich Warnungen aus, die Nordabfahrten des Tennengebirges zu meiden, weil dort blankes Eis lag und sich schon einige Unfälle ereignet hatten.

Eis am Tennengebirge: schön anzusehen - aber tunlichst zu meiden!


Ganz anders sah es freilich am Schlenkenstein aus, wo so richtige Frühjahrsverhältnisse herrschten. Im oberen Teil war der Firn sogar traumhaft: In vielerlei Hinsicht ein Genuss-Gipfel, der eigentlich unter seinem Wert bekannt ist!

Auf der Südseite hat die Sonne den Hängen zugesetzt


Auch der Schlenkenstein hat seine Highlights

16.03.2012
von Georg
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Werfner Route

Am 16.03.2012, immerhin ein Freitag, ließ ich mich vom traumhaften Wetter (und einem Terminkalender ohne „Fixpunkte“) zu einer Solo-Tour zum Hochkönig über die „Werfner Route“ hinreißen: Da hieß es natürlich früh aufstehen! Den ersten Teil des Aufstiegs legte ich mit Stirnlampe über die Spur der Pistenraupe zu Ostpreußenhütte zurück, wo mich Pago schon mit einem herzhaften Frühstück erwartete.
Nach einem kurzen Ratsch und den Tipps für die beste Abfahrtsroute ging es weiter in den steileren Teil des Aufstiegs, der aber gut zu gehen war. Grandios ist dann schon der Ausblick über die übergossene Alm zum Gipfel. Und etwas weit ist er schon noch weg 😉

Am Plateau kommt erstmals der Gipfel mit dem Matrashaus (rechts) in Sicht


Aber auch das Auf und Ab übers Plateau ist irgendwann geschafft, und dann belohnt einen ein fantastischer Ausblick über alle „Großen“ der Tauern, aufs Steinerne Meer, aufs Hagen- und Tennengebirge bis zum Dachstein. Für ein solches Traumwetter waren erstaunlich wenig Leute unterwegs (fünf andere waren auf meiner Route), aber es war immerhin ein „gewöhnlicher Wochentag“.
Nach der Gipfelrast folgten eine herrliche Pulverabfahrt über den Sommerweg und das Auf und Ab zurück, bis endlich der Schnee „frühjahrsmäßiger“ wurde. Aber es wartete ja schon das Mittagessen auf der Ost. Und ab dort sind es (fast) nur mehr ein paar rassige Kurven (im immer tieferen Schnee) runter ins Tal.
Das war schon eine grandiose Bergfahrt mit allem, was das Herz begehrt!

Nach dem Frühstück auf der Ost beginnt in der Morgensonne der eigentliche Anstieg


Der Gipfel mit dem Matrashaus rückt näher


Das obligate Gipfelfoto mit dem Kreuz und dem Matrashaus (2.941m)


Eine Vorher-/Nachher-Studie: Motiv am Weg zur Ost