Georg's Blogworld

24.06.2012
von Georg
Keine Kommentare

Von Uferpfaden und Kraftplätzen

Was mich in und rund um Karlsborg sehr beeindruckt, sind die fantastischen Pfade entlang der Seeufer. Selbst die Runde „vor der Haustür“ in Karlsborg führt über wunderbare weiche (und auch wurzelige) Uferwege, die immer wieder einzigartige Ausblicke über die Buchten des Sees bieten und auch zu richtigen „Kraftplätzen“ führen, die … – wie soll ich das erklären? LäuferInnen wissen wohl Bescheid: eine Art „Flow“!

Mein Kraftplatz am Bottensee


Landzunge am Bottensee


Einzigartige Wurzelpfade am Seeufer


Der Sonne entgegen

23.06.2012
von Georg
Keine Kommentare

Bei den Trollen

Am 23.06.2012 fuhren wir von Karlsborg in den nahegelegenen Nationalpark Tiveden und wanderten dort einen als „Trollkirchen-Trail“ bezeichneten Pfad. Es wird gemunkelt, dass es im Urwald von Tiveden viele Trolle gibt. So sehr wir uns auch bemühten, einen dieser Zwerge zu entdecken: es gelang uns nicht! Doch hörten wir da und dort im Moos und in den Ritzen der riesigen vom Gletscher geschliffenen Steine etwass rascheln und flüstern …
Die Stille und die Abgeschiedenheit in diesem Nationalpark sind eindrucksvoll. Es gibt keine asphaltierten 3-spurigen Zufahrtstraßen, ja nicht einmal ein Gasthaus: eine andere art Nationalpark-Konzept.
Kaffee („Re-fill“) und Beerenkuchen gab es schließlich im Gasthaus am Campingplatz Stenkällegarden.

Moos am Trollkirchen-Trail


Am Trollkirchensee: Das sind keine Trolle


Seerose am Metesee

21.06.2012
von Georg
Keine Kommentare

Am Götakanal: Re-fill!

Mehrmals schon besuchten wir nun die älteste und höchste Schleuse des Götakanals in Forsvik: Zweimal schon hatten wir Glück und konnten die Passage eines Schiffes, darunter der Passagierdampfer Juno, beobachten. Aber was dieses Schleuse so auszeichnet, ist eigentlich ein kleines Kaffeehaus („Forsviks Café & Mat“), das bilderbuchartig eingerichtet ist und vorzüglichen Blaubeerkuchen anbietet, den man dann im Garten genießt und Kaffee auffüllt, so oft man will („Re-fill“ – aber das ist in Schweden üblich).

Kaffee im Garten, während die Juno im Götakanal daherdampft


Forsviks Café & Mat ist eine Idylle


Nach einem Sprung über 3,5m verlässt die Juno die Schleuse, ohne stecken zu bleiben


Ein Schoner tut sich bei der Passage der Schleuse etwas leichter, aber aufregend ist es allemal!

19.06.2012
von Georg
Keine Kommentare

Auf nach Schweden

Die Anreise zu unserm Haustausch in Schweden begann am 16.06.2012 mit der Autofahrt nachWien, um von dort den Autoreisezug nach Hamburg zu nehmen. Das ist eine ganz angenehme Sache: Man rollt am Abend gemütlich auf den Zug, lässt sich’s gut gehen und wacht am nächsten Morgen in Hamburg auf. auf Anweisung des Navis ging es direkt durch die Reeperbahn in Richtung Rostock und dann auf die Insel Rügen in der Ostsee, wo wir in Sassnitz im Hotel „Gastmahl des Meeres“ Quartier bezogen und gleich mal eine Wanderung durch die Buchenwälder über die Sandsteinklippen zum Aussichtspunkt „Königstuhl“ unternahmen. Das Hotel machte abends seinem Namen alle Ehre: es gab gewaltige Portionen Hering und Kutterdorsch!

Sandsteinklippen am Weg von Sassnitz zum Königstuhl (Insel Rügen)


Am 18.06.2012 ging es von Sassnitz zunächst zu einem Kurzbesuch zum Ostseebad Binz (bekannt für die mondäne Bäderarchitektur und seinen langen Sandstrand) und schließlich auf die Fähre nach Trelleborg (ab 12:45 Uhr- 4 Stunden Fahrzeit).

Auf dem Pier von Binz


Von Trelleborg waren es nochmal gute 2h Autofahrt zum Schloss Bäckaskog, indem wir ein weiteres Mal auf unserer Reise nach Karlsborg Quartier bezogen und ein köstliches Abendessen bei Kerzenlicht in antikem Schlossambiente genossen.

Schloss Bäckaskog im Morgenlicht


Am 19.06. ging es schließlich weiter zu unserem Urlaubsdomizil am Bottensee („Bottensjön“): Wenn man hier schon nicht recht schnell fahren kann, ist die Fahrerei trotzdem recht angenehm, weil es kaum Verkehr gibt. Um 12:45 Uhr trafen wir beim Haus der Familie Lindgren in Karlsborg ein und wurden sehr herzlich mit einem Elchbraten empfangen. Karlsborg liegt einerseits am Vätternsee, andererseits am Bottensee. Die beiden Seen sind durch einen kurzen Kanal getrennt, der Teil des Götakanals ist. Unser Urlaubsdomizil wiederum liegt am Ufer des Bottensees mit Blick auf den Campingplatz von Karlsborg und die Kanalbrücke. Der Garten des Hauses wird zum See hin von einem Gehweg begrenzt, von dem aus es auf den Badesteg unserer Gastfamilie geht.

16.06.2012
von Georg
Keine Kommentare

Haustausch am Vätternsee

Nach einer längeren Unterbrechung machen wir in diesem Sommer wieder einen Haustausch-Urlaub: Unsere Tauschpartner sind das Ehepaar Lindgren aus Südschweden. Wir verbringen zwischen 16.06. und 07.07.2012 unseren Urlaub im kleinen Städtchen Karlsborg am Vätternsee. Natürlich werden wir dort auch das Mittsommerfest feiern („Midsommar“).
Karlsborg liegt in der Mitte des Westufers des fünftgrößten Sees Europas. Dort führt direkt der Götakanal vorbei, ein schiffbarer Kanal, der Göteborg und Stockholm miteinander verbindet und entlang dessen man wunderbar radeln und laufen kann.
Am Weg nach Karlsborg – wir fahren mit dem Autoreisezug von Wien nach Hamburg – machen wir auf der Ostseeinsel Rügen Zwischenstopp und werden uns dort die bekannten Kreidefelsen ansehen. Und es sollte auch klappen, dass Tims Eltern uns am Vätternsee besuchen.
Ich freu mich schon und bin gespannt auf die Seen und Wälder Schwedens!

Rosendala

Unsere zweite Heimat in Schweden: Rosendala