Georg's Blogworld

05.02.2012
von Georg
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Nordpol am Ebenhäusl

Schon die gesamte erste Februar-Woche über herrschten in ganz Europa sibirische Temperaturen (bis -25 Grad). Das Großarltal stand dem in nichts nach: Also wussten wir schon in etwa, worauf wir uns einließen, als wir von 03.-05.02.2012 zu einem Hüttenwochenende am Ebenhäusl (Hüttschlager Talschluss) aufbrachen. Wir, das waren die Kolleginnen Julia und Renate und die Kollegen Dietmar, Thomas, Wastl und ich.
Wir starteten am Freitag zu viert mit einer Tour aufs Filzmooshörndl (2.189m). Das Wetter war ausgezeichnet, saukalt, aber kein Wind, so dass es fast eine „Genusstour“ war. Abends stießen Dietmar und Thomas zu uns.
Am Samstag ging es bei leichtem Schneefall auf das Kreuzeck (2.204m) und von dort über den Schattleitenkopf zurück nach Karteis. Wenn auch die Sicht und der Schnee nicht mehr so gut wie am Vortag waren, so hatten wir wieder Glück mit dem Wind (bei der Kälte wäre ein Gipfel bei Wind nicht gegangen) und konnten später auf der Hütte bei einer Riesenportion Kasnocken die Erlebnisse bei Aufstieg und Abfahrt Revue passieren lassen.
Am Sonntag wünschten die Damen ein gemütliches Programm: Bei herrlichem Sonnenschein legten wir eine Loipe zur Kneippanlage am Talschluss und von dort zurück zur Kapelle. Schließlich kehrten wir mit unseren „Sekretärinnen“ noch im Aschaustüberl ein – für Lois, den Wirt der „Gifthütte“, war klar: Wenn wir alle in derselben Firma arbeiten, dann sind die beiden Damen unsere „Sekretärinnen“ – in Hüttschlag ist die Welt anders …
Es war trotz Kälte sehr gemütlich. Wir haben gelernt, nichts auf der Tenne zu lassen (Brot, Milch, Salat und Nudeln waren bei -15 Grad eingefroren, das Bier konnten wir durch rechtzeitigen Verzehr retten). Wir haben auch gelernt, dass es manche Tankstellen mit dem Winterdiesel nicht so genau nehmen …
Weitere Fotos gibt es – temporär – auf der Dropbox.

Am Gipfel des Filzmooshörndls bei -25 Grad

 

Sebastian lässt einem die Außentemperatur mitfühlen

 

Beim Trionimo in der Stube des Ebenhäusls

 

Langlaufen am Talschluss

 

Blick von der Kneippanlage am Talschluss zum Seehof

 

Auf der Filzmoosalm

28.01.2012
von Georg
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Premiere am Schlenkenstein

Am 28.01.2012 war ich mit Klaus Holzapfel und – erstmals – mit meinem Kollegen Jakob Frank unterwegs vom Tauglboden zum Schlenkenstein. Das Wetter war nicht gerade optimal (aber auch nicht schlecht – nur die Fernsicht fehlte!), aber die Stimmung war gut und die frische Luft schadete uns auch nicht.
Jakob war also die eine Premiere. Eine weitere war die Route, die gleich nach der Alm rechts in der Falllinie rauf auf den Rücken führte. Ein eine dritte Premiere war das zufällige Zusammentreffen mit Theresa Braun von den Salzburger Nachrichten, mit der ich beruflich im Salzburg NewMediaLab zu tun habe: Sie war mit neuer Ausrüstung mit einer Tourengruppe unterwegs und machte gerade ihre 2. Schitour.
Die Sonne am vergangenen Donnerstag hatte für ein recht kräftiges „Häutchen“ über dem Pulverschnee gesorgt. Aber was soll’s: die untere Hälfte des Schnees war optimal 😉

Erstmals mit Jakob unterwegs (kurz unterhalb der Alm - Foto: Klaus)

20.01.2012
von Georg
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40 Jahre AV

Am 20.01.2012 erhielt ich aus den Händen von Obmann Johann Maier meine Ehrung zur 40-jährigen Mitgliedschaft beim Alpenverein. Dazu gab es das Alpenvereinsjahrbuch 2012 (hat einige recht interessante Artikel). Die Ortsgruppe Kuchl hatte ihre Jahreshauptversammlung im „Römischen Keller“.

40 Jahre AV finden ihren Niederschlag auf meinem Berghut

18.01.2012
von Georg
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Das Neue am Eibleck

Ein terminfreier Kalender ermöglichte mir am Mittwoch, 18.01.2012, das Büro etwas früher zu verlassen („WORAZ“) und vor der Ensemble-Probe die für einige Zeit wohl letzten Sonnenstrahlen beim Aufstieg zum Eibleck (1.518m) zu genießen (Wettervorhersage :-(). Bei Seefeldmühle begegnete ich Papa mit dem Auto: Er und Finchen waren gerade wieder am Weg retour.
Zum Parken im oberen Bereich (unterhalb des letzten Feldes) muss ich etwas anmerken: Die Anrainer der Straße haben verständlicherweise keine große Freude, dass die Tourengeher in den geräumten Ausweichstellen parken: Das führt dazu, dass Autos bei Gegenverkehr oft sehr weit zurückstoßen müssen. Eine Spaziergängerin wies mich dankenswerterweise darauf hin. Es wird wohl mittlerweile sogar gestraft. Fazit: Unten am großen Parkplatz an der Gaissauer Straße parken!

Blick in Richtung Dachstein


Die Route führte ab der Mautstelle zunächst auf die untere flachere Forststraße, von dort eher kerzengerade rauf auf den Rücken, den oberen Weg querend und dann am Rücken entlang durch die immer wieder herrlich verschneite Baumlandschaft zum Gipfel. Und endlich erblickte ich auch das neue Gipfelkreuz, das von seiner Ausführung her ein wenig an das Kreuz am Hohen Göll erinnert. Ich ließ mir den Tee bei Sonnenuntergang schmecken und genoss den fantastischen Ausblick auf die Bergwelt im Abendlicht.
Die Abfahrt über den Rücken in Richtung Spielberg (den „Elefanten“ ließ ich „rechts liegen“) vor der Kulisse des Watzmann, über dem das Farbenspiel des Abendhimmels einsetze, war „vom Feinsten“.

So präsentiert sich das neue Kreuz beim Austieg über den Rücken


Ein anderer Eindruck vom Gipfel des Eibleck

15.01.2012
von Georg
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Sonntagshorn

Für den 15.01.2012 sagte der Wetterbericht eindeutig vorher, dass man weit genug nach Westen musste, um stahlenden Sonnenschein zu haben. Wir probierten es mit dem Heutal bei Unken und ich startete mit Susi relativ spät zum Sonntagshorn: Tatsächlich strahlte die Sonne und ungeheure Schneemengen lagen im Heutal.
Wir suchten eine Weile einen Parkplatz und nahmen schließlich den zweiten Parkplatz (gebührenpflichtigen – 3 Euro muss man in Münzen haben, das war ganz schön lästig!) am Beginn der Rodelstrecke.
Susi beschloss auf der Hochalm zu bleiben und ließ mich allein zum Gipfel des Sonntagshorns (1.961m) weiterziehen – wo ich natürlich nicht allein war.
Zurück auf der Hochalm wartete ich zwar ewig auf den Kaiserschmarrn, aber es zahlte sich aus: der ist hervorragend und es ist toll, wie das Personal dort den Ansturm an Rodlern, Schitouren-Gehern und Schneeschuh-Wanderern meistert! Im Licht der untergehenden Sonne ging es runter zum Auto. Wir nahmen die „Standard-Abfahrt“ zur Kletterwand und querten unten zum Parkplatz.

Blick vorbei am Gipfelkreuz zum Hirscheck und Reifelberg


Herrliche Stimmung am Gipfel


Eindrücke von der Abfahrt