Georg's Blogworld

03.09.2011
von Georg
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Höhenrausch

Am 03.09.2011 besuchte ich nach einem wunderschönen Lauf vom Ibis-Hotel über die Gugl zum Freinberg und einem Buffet-Frühstück im Cafe Traxlmayr eine Ausstellung des OK (Offenes Kulturhaus) mit der Bezeichnung „Höhenrausch.2“: Da sind über den Dächern des OK bis über den Ursulinenhof und den Dachboden der Ursulinenkirche stelzenartig Holzpfade gelegt. Immer wieder gibt es dann „Kunst-Installationen“ wie z.B. ein „Nebelmeer“, eine Oase mit Springbrunnen bzw. Wasserdüsen, eine Lagune aus Müll, eine Kühlschlange im Dachboden, einen Kräutergarten mit Gedichten (etwas verwildert). Jedenfalls Wert, das anzusehen.

Der Panorama-Pfad mit einem Teil der Müll-Lagune


Oase mit Springbrunnen


Eisgekühlt im Dachboden des Ursulinenhofs


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02.09.2011
von Georg
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Prix Ars Electronica

Am 02.09.2011 fand im Brucknerhaus in Linz die Gala des Prix Ars Electronica statt. Das Ars Electronica Festival stand unter dem Motto „origin“ und machte damit deutlich, dass es heuer eine Kooperation mit dem Forschungszentrum CERN gab, wo man Zusammensetzung und Ursprung der Materia erforscht.
Kollegin Julia hatte auch heuer wieder eine Einladung zur heißbegehrten Gala erhalten und mich mitgenbommen. Bei der Kurzvorstellung der Preisträger wünschte ich mir öfter, mehr oder länger über die Projekte zu erfahren: zu kurz – wenn auch notwendigerweise kurz – stellte Gerfried Stocker die Preisträger-Projekte vor, als dass ich mir ein ausreichendes Bild machen hätte können.

Die Bühne der Preisträger-Gala im Brucknerhaus


Das Ars Electronica Center übt für die Klangwolke

28.08.2011
von Georg
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Ostpreußenhütte

Am 28.08.2011 wanderten wir mit Nichte Tina bei herrlichem Wetter und wunderbarer Weitsicht zur Ostpreußenhütte oberhalb von Werfen (1.630m). Ich war erstaunt, weil der Weg zur Hütte stark verbreitert war (wie ein Forststraße, aber eine steile – nur umgekehrt radeln, d.h. vom Blühnbachtl aus!): Wie man uns erklärte, möchte der Hüttenwirt im Winter mit einer Pistenraupe rauffahren können und damit auch Leuten den aufstieg ermöglichen, die nicht mit Schi oder Schneeschuhen wandern können.
Während Susi und Tina auf der Hütte jausneten, machte ich noch einen kurzen Abstecher aufs Gamskarkögerl (2.014m), von dem aus man einen traumhaften Ausblick ins Blühnbachtal, aufs Hagen- und Tennengebirge und zum Dachstein hat. Freilich sieht der Weg zum Hochkönig im Westen noch weit aus …

Am Gamskarkögerl (2.014m)


Tina und Susi auf der Ostpreußenhütte


Tiefblick zum Schloss im Blühnbachtal

21.08.2011
von Georg
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„Erweiterte“ Göllrunde

Am 21.07.2011, einem Sonntag mit uneingeschränkt „strahlender“ Wettervorhersage, machte ich mich schon um halb 6 auf den Weg zur Göllrunde. Beim Georgenberg hoppelten in der Dämmerung die Hasen am Feld und auch die Bluntauseen lagen noch in tiefem Schatten.
Frühstück gab es nach dem ersten Anstieg auf der Oberjochalm, dann folgte das anstrengende Schiebestück aufs Stahlhaus, wo ich die „Flüssigkeitsdepots“ auffüllte. Die Hüttenleute borgten mir Stecken, und damit machte ich mich auf den Weg übers Pfaffenköpfl aufs Hohe Brett (2.340m). Von dort sah der Göll zwar weit aus, aber ich hatte den ganzen Tag Zeit und es war immer noch Vormittag, also setzte ich den Weg in Richtung Göll fort, traf dabei immer wieder Wanderer, darunter auch zwei Burschen, die ihr Mountainbike vom Egger-Sattel aus über den Göll getragen hatten – unglaublich! Sie meinten, der Abstieg vom Stahlhaus sei so nicht so lang …
Schließlich stand ich um ca. dreiviertel eins am Kuchler Kreuz und der Gipfel des Hohen Göll (2.522m) war nicht mehr weit. Freilich waren dort mehr Leute anzutreffen: vom Purtschellerhaus, übers Alpeltal, … -von überall her kamen die Wanderer: war ja auch ein Traum-Tag! Für mich hieß es nach einer kurzen Jause und Fotopause wieder den Rückweg antreten: Der Ikarus wartete auf dem Stahlhaus! Nocheinmal ging es über die „Schlüsselstelle“ beim Archenkopf, nocheinmal atemberaubende Tiefblicke auf die Jochalmen, auf denen ich vor einigen Stunden noch Kaffee getrunken hatte.
Am Stahlhaus jausnete ich ordentlich, bevor ich die Göllrunde übers Scharitzkehl und die Rossfeldstraße fortsetzte. Je weiter ich runterkam, desto heißer wurde es: Der kleine Gegenanstieg in Dürrnberg auf den Winterstall war schon eine ziemlich „heiße Partie“. Umso mehr freute ich mich auf die Dusche – und aufs Bett!

Am Bluntausee dampft das kalte Wasser am Morgen


Am Oberjoch freut sich der Ikarus: Jetzt wird er getragen!


Am Hohen Brett (2.340m): Der Göll dahinter sieht noch weit aus


Auch eine Art der Göll-Überquerung (das zeig ich dem Ikarus nicht!)


Herrliche Aussicht am Gipfel des Höhen Göll (2.522m)

31.07.2011
von Georg
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Osterhornrunde

Am 31.07.2011 kam ich endlich wieder einmal zu einer „Osterhornrunde“ mit dem Ikarus. Ich hatte von Albert und Isabella zum Geburtstag ein ganz tolles Radtrikot von X-Technology und von den Eltern einen Radhelm bekommen und wollte das Material in der Osterhorngruppe „testen“ (tolle Teile – keine Frage!). Es ging zunächst zum Grubachwirt und weiter zum Seewaldsee (Brettl-Jause). Dann eine hurtige Abfahrt nach Voglau und weiter ins Ackersbachtal.
Da es vorher geregnet hatte, war der letzte Teil zur Genneralm nach dem Schiebestück ein ziemlicher Gatsch. Aber umso besser schmeckten das Bier und die Suppe auf der Leitnalm (eine der Genneralmen).
Nach der Abfahrt nach Hintersee folgte der nächste Anstieg zur Ladenbergalm (Anm.: die „Original-Osterhornrunde“ geht zur Bergalm und dann den Tauglboden raus) – das ist nicht besonders steil: Und einen gute Topfenstrudel gibt es dort allemal. Dadurch ging auch das folgende kurze Schiebestück zur Scharte nach Gaissau leicht. Die Abfahrt (erster Teil natürlich wieder dreckig) wurde mit einem Fußbad im Bach belohnt.
Dann folgte der letzte Anstieg des Tages von Gaissau nach Zillreith. Das Halleinerhaus ließ ich diesmal aus: es war doch schon später geworden: Das letzte Bier gönnte ich mir auf der Terrasse.
Immer wieder eine schöne Runde (auch diesmal, wo es ab Mittag mehr Wolken gab)! Etwas trockener sollte es sein: Ikarus brauchte schon eine gründliche Reinigung.

Kurzer Abstecher nach Jadorf: Das neue Trikot und der Helm