Unser Alpinreferent Roland Gerl bei der AV Sektion Kuchl hatte Anfang 2024 die Idee, im Rahmen einer Sektionstour unseren Heimatort Kuchl von West nach Ost zu durchqueren: Die Bezeichnung der Wanderung war dann auch folgerichtig „Trans Cucullus“. Es folgte eine intensive Planungsphase mit dem Organisationsteam. Und am 7. September 2024 sollte dann die Wanderung vom Carl-von-Stahlhaus über den Hohen Göll hinunter zum Eggersattel und über die Nesslangeralm nach Kuchl führen. Von dort ging es weiter über Grubach und die Gitschenwand zur Enzianhütte am Trattberg: eine Wanderung von fast 30km Länge und einer Höhendifferenz von 2.200 Höhenmetern.

Der Ausgangspunkt der Wanderung, das Carl-von-Stahl-Haus wurde am Vortag (6.9.2024) gemeinsam vom Parkplatz Hinterbrand aus erreicht. Auf der Hütte wurde am Abend gemeinsam gegessen und getrunken, und dann doch recht bald die Nachtruhe angetreten: Denn am nächsten Tag ging es in aller Herrgotts-Früh (ab 4:30 Uhr) los zur Durchquerung von Kuchl. Die 49 TeilnehmerInnen waren in Gruppen von drei und mehr Mitgliedern unterwegs und gingen in Abständen von 2 Minuten vom Stahl-Haus los: Es war stockfinster und die Stirnlampen erleuchteten den Aufstieg zum Hohen Brett wie Glühwürmchen. Und: es war ein Traumtag, an dem keine einzige Wolke den Himmel trübte! Was für ein Glück für diese Wanderung!






Der erste Höhepunkt war der Sonnenaufgang am Hohen Brett. Dann waren wir schon unterwegs in Richtung Göll. Ich war mit Roland und Christian in der letzten Gruppe unterwegs und wir hatten – zumindest anfänglich – einen guten Überblick über das Geschehen vor uns. Der Gipfel des Hohen Göll wurde kurz vor 8 Uhr erreicht.









Weiter ging es über die Schusterroute zum Purtschellerhaus, wo eine Verpflegung auf uns wartete. Es folgte der weitere Abstieg über den Eggersattel und den Sonnenweg zur Nesslangeralm und von dort hinunter zum Kuchler Badesee, wo es wieder eine Verpflegung gab. Schon kurz vorher, auf der Salzachbrücke, erwartete mich mein Freund Klaus mit einem kühlen alkoholfreien Bier, das aufgrud der hohen Temperatur im Tal recht willkommen war! Ich übergab ihm dort auch gleich meine Klettersteig-Ausrüstung, die für den Abstieg vom Göll „vorgeschrieben“ war. Mittlerweile war es 13 Uhr.






Es folgte das flache Wegstück durch die Talebene zum Moldan und von dort über den Grubachwirt weiter zum Parkplatz am Seewaldsee. Das letzte Stück des Weges führte über den Wanderweg oder über den Klettersteig der Gitschenwand (und es gab einige, die dort wirklich zum Abschluss kletterten – ich nicht) zum Ziel der Wanderung auf der Enzianhütte, wo unsere „Lumpensammler-Gruppe“ gegen 17 Uhr eintraf. Hier gab es für jedes eintreffende Team ein großes Hallo und Applaus. Und dann wurde auch noch ein ausgezeichneter Schweinsbraten aufgetragen: Was für ein Traumtag!



An dieser Stelle großes Lob und Gratulation ans Organisationsteam rund um Roland Gerl und Alex Prömer vom AV Kuchl: All die Vorbereitungen, Reservierungen, Verpflegungsstationen, aufmunternden Worte bildeten einen großartigen Rahmen für die Wanderung quer durch Kuchl, den Trans Cucullus.
Offizielle Info auf der Sektions-Homepage: „1. Trans Cucullus voller Erfolg„

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